Wird attraktiv gefördert:
Die Sanierung Ihrer Fenster

Staatliche Förderung für Fensterbau und -sanierungen

Vieles spricht für die Sanierung alter Fenster. Vor allem macht sich die bessere Wärmedämmung neuer Fenster positiv bei der Heizkosten­abrechnung bemerkbar.
Die Sanierung kommt aber auch der Umwelt zugute. Das ist gut für Bauherren - seit die Energieeinsparverordnung EnEV 2009 am 01. Oktober 2009 in Kraft getreten ist, gelten erhöhte Anforderungen auch für Fenster. In der EnEV 2014 wurden diese Regelungen geringfügig ergänzt und ab 1. Januar 2016 noch einmal verschärft.
Wenn Ihr Sanierungsprojekt ihnen genügt, sind Sie einer großzügigen Förderung ein Stück näher.

Weitgehende Förderprogramme zur Gebäudesanierung tragen dazu bei, die gesetzlichen Energiesparziele zu erreichen. Wie Sie bei Ihrem Fensterbau- bzw. -sanierungsprojekt von den Förderungen profitieren können und welche Förderprogramme für Sie in Frage kommen, erläutern wir hier.

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Energieeinsparverordnung 2014

Wärmebild: Energieverlust durch ungedämmte Fenster
Wärmedämmung: Programme von Bund und Land helfen

Mit der Energieeinspar-Verordnung wurde es erklärtes Ziel des Gesetzgebers, die CO2-Emissionen in Deutschland bis zum Jahr 2020 um 40% gegenüber 1990 zu senken – und bis zum Jahr 2050 einen "klimaneutralen Gebäudebestand" zu schaffen.

Das größte Potenzial zur Senkung des Kohlenstoffdioxidausstoßes und einer höheren Energieeffizienz liegt in der Verringerung des Heizbedarfs für Gebäude – kurz, im Energiesparen. Für die Wärmedämmung von Fenstern brachte die EnEV 2009 daher einschneidende Veränderungen mit sich.
In Hinblick auf die weitere Entwicklung wurde bereits in der EnEV 2014 für die Zeit ab 1. Januar 2016 eine weitere Verschärfung der Grenzwerte und Anforderungen an Sanierung und Wärmeeffizienz von Neubauten vorgesehen.

Die energetischen Anforderungen an Gebäude wurden hinsichtlich der Gesamtenergieeffizienz von Neubauten und Modernisierungsvorhaben in der EnEV 2014 noch einmal erhöht.
Ziel der Novelle ist es, die EU-Gebäuderichtlinien aus dem Jahr 2010 umzusetzen und den mit der EnEV 2009 beschritten Weg der CO2-Emissionsreduktion fortzuführen.

Förderprogramme für bessere Wärmedämmung

Getrieben durch die EnEV 2009, EnEV 2012 und EnEV 2014 wird die Wärmedämmung von Fassaden und damit auch die energetische Modernisierung von Fenstern verstärkt gefördert. Förderprogramme werden für jede Zielgruppe und verschiedene Vorhaben angeboten. Die meisten Maßnahmen werden über die KfW-Bank oder die Landesbanken der Bundesländer bezuschusst.
Einen Überblick zu den Möglichkeiten der Förderungen hat Fenster-Preise.net Ihnen im Folgenden zusammengestellt: Eine ausführliche Übersicht über die Fenster-Förderprogramme der einzelnen Bundesländer finden Sie in unserem PDF zum Download hier (öffnet sich in neuem Fenster).

KfW-Förderprogramme

Die Förderprogramme der KfW zielen mitunter auf die verbesserte Wärmedämmung von Fenstern ab. Gefördert werden Baumaßnahmen mit vergünstigten Darlehen oder Zuschüssen.
Beantragt werden können die Förderungen sowohl von Privatpersonen, als auch von Wohnungsunternehmen oder Gemeinden.

KfW-Förderprogramme (Links öffnen sich in neuem Browser-Fenster)
Programm Förderung
Energieeffizient Bauen Programm 153 (Kredit) weitere Informationen Gefördert wird der Erwerb oder die Errichtung hochwertiger Neubauten. Ein zinsverbilligtes Darlehen wird bis zu 100% der Baukosten mit einem Höchstbetrag von 50.000 € gefördert. Der Antrag ist vor Beginn der Maßnahme bei der Hausbank zu stellen.
Energieeffizient Sanieren Programm 151 (Kredit)/Programm 152 (Kredit – Einzelmaßnahmen) weitere Informationen Programm 430 (Zuschuss) weitere Informationen Förderungsfähig sind die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus (Programm 151) oder Einzelmaßnahmen, z.B. neue Fenster (Programm 152). Für diese beiden Förderungsprogramme ist der Antrag vor Beginn des Vorhabens bei der Hausbank zu stellen. Die Kreditvariante wird mit bis zu 75.000 €, bei zinsvergünstigtem Darlehen und hohen Tilgungszuschüssen, gefördert. Für Privatpersonen besteht weiterhin die Möglichkeit einen Zuschuss zu erhalten (Programm 430), welcher direkt bei der KfW beantragt werden muss. Eine Förderung der Umbaukosten bis zu 18.750 € ist hier möglich.
Altersgerechter Umbau Programm 159 (Altersgerecht Umbauen - Kredit) weitere Informationen Gefördert werden der altersgerechte Umbau und barrierereduzierende Maßnahmen, z.B. der Einbau entsprechender Türen und Fenster. Das Programm 159 kann als zinsverbilligter Kredit bis zu 50.000 € gewährt werden.
Weitere Sonderförderungen Programm 431 (Zuschuss) weitere Informationen Die Sonderförderung über das KfW-Förderungsprogramm 431 besteht in der Energieberatung und der qualifizierten Baubegleitung. Direkte Zuschüsse können z.B. bei der Begleitung energetischer Fenstersanierungen beantragt werden. Förderfähig sind hier 50% der Kosten bis zu max. 4.000 €.

BAFA-Energiesparberatung

Die Energiesparberatung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert die Vor-Ort-Beratung von Gebäuden für Privatpersonen, sowie für Unternehmen.
Auch Mieter und Pächter können diese Beratung in Anspruch nehmen.

Beratung zu Förderprogrammen und Einsparmöglichkeiten

Wir vermitteln Ihnen kostenlos Ihre Fördermittelberatung vor Ort.

Näheres zum BAFA-Zuschuss

Wichtig ist, dass der Bauantrag für das Gebäude vor dem 31.12.1994 gestellt wurde und danach nicht durch Baugenehmigungen über 50% verändert wurde.
Die Beratung wird von Architekten oder Ingenieuren durchgeführt und bezieht sich auf den baulichen Wärmeschutz und die Nutzung erneuerbarer Energien.

Der gewährte Zuschuss vom BAFA beträgt 400 € für Ein- und Zweifamilienhäuser bzw. 500 € für Wohnhäuser. Beantragen können Sie die Förderung hier.

Programme der Bundesländer

Neben den Förderungen des Bundes bzw. der KfW stellen die Länder auch eigene Programme zur Modernisierung von Gebäuden bereit.
Die Mehrzahl der Angebote dreht sich um die Finanzierung - sprich die Gewährung eines zinsgünstigen Darlehens für die energetische Sanierung von Fenstern.

Einige Bundesländer gewähren aber auch Zuschüsse zu Bauvorhaben oder Beratungsleistungen.
Meist können die Förderungen zur Wärmedämmung von Fenstern direkt online bei den Landesbanken beantragt werden.

Eine ausführliche Übersicht zu den länderspezifischen Förderprogrammen bieten wir Ihnen hier an. Darin erhalten Sie Informationen über geförderte Maßnahmen, Konditionen und Verweise zu Antragsstellen.

Steuerersparnis

Die indirekte Subventionierung der Wärmedämmung von Fenstern durch steuerliche Vorteile ist äußerst attraktiv.
Seit 2009 können Privatpersonen die Arbeitskosten von Handwerkern bis maximal 6.000 € zu 20% von der eigenen Steuerschuld abziehen.

Einzige Bedingung ist, dass die erbrachten Leistungen nicht bereits durch KfW-Fördermittel finanziert wurden.
Bei der Sanierung alter Fenster kann man also nicht nur Energie sparen und die Wärmedämmung erhöhen, sondern als netten Nebeneffekt bis zu 1.200 € Steuern sparen.

Wärmedämmung für jeden Fenstertyp

Abhängig vom Typ des Fensters lassen sich verschiedene Qualitäten in der Wärmedämmung ausmachen.

Neben den hervorragenden wärmeschutzdämmenden Eigenschaften von modernem Fensterglas trägt vor allem das Material des Rahmens eine große Rolle zur Energieeffizienz des Fensters bei.
Die EnEV 2014 schreibt, wie schon die EnEV 2009, für das gesamte Fenster einen Wärmedämmwert (U-Wert) von max. 1,3 Watt pro Quadratmeter Kelvin (W/m2K) vor.

Fördermittelberatung für Ihr Sanierungsprojekt

Wollen Sie von den zahlreichen Fördermöglichkeiten profitieren?

Fenster-Preise.net informiert Sie zu Ihren Fördermöglichkeiten.

Weitere Regelungen der EnEV, welche bei Förderungen vorausgesetzt werden.

  • Neue bzw. erneuerte Dachfenster dürfen einen Wert von 1,4 W/m2K nicht überschreiten.
  • Hinzugekommen ist in der EnEV2014 die Regelung für Fenstertüren mit Klapp-, Falt-, Schiebe- oder Hebemechanismus. Sie müssen mindestens einem Wärmedämmwert von 1,6 Watt pro Quadratmeter Kelvin genügen.
  • Holzfenster: erreichen bei guter Isolierverglasung einen U-Wert um die 0,8 W/m2K. Durch den vermeintlich hohen Pflegeaufwand ist Holz dennoch das günstigste Material für einen Rahmen (durchschnittlicher Nettopreis für 1,3m x 1,3m Fenster 2015 = 290 €).
  • Kunststofffenster: kommen auf einen U-Wert von ungefähr 1,0 W/m2K, sind leicht zu reinigen und instandzuhalten. Dafür wird aber das wohnliche Ambiente von Holzfenstern vermisst (durchschnittlicher Nettopreis für 1,3m x 1,3m Fenster 2015 = 240 €).
  • Aluminiumfenster: moderne Alufenster weisen einen U-Wert von 1,3 W/m2K oder besser auf, punkten durch ihre Resistenz gegenüber Witterungseinflüssen und geringen Wartungsaufwand. Jedoch sind diese mit Abstand die teuerste Variante (durchschnittlicher Nettopreis für 1,3m x 1,3m Fenster 2015 = 560 €).

Den aktuellen Anforderungen an Fenster der EnEV 2014 genügen heute ca. 23 Mio. Wohn- und Gewerbegebäude in Deutschland nicht.
Dabei ist Energie sparen nicht nur durch die verringerten Heizkosten finanziell attraktiv, die Wärmedämmung von Fenstern wird auch durch diverse Programme gefördert.

Förderprogramme sinnvoll nutzen

Um seine umweltpolitischen Ziele bis zum Jahr 2020 und 2050 zu erreichen, bietet der Staat zahlreiche Förderungen zur energetischen Fenster-Sanierung an - davon sollten Sie bei größeren Bauvorhaben unbedingt profitieren.
Neben den attraktiven finanziellen Konditionen kann durch die Modernisierung der Fenster auch das eigene Wohl- und Wohnbefinden gesteigert werden.

Eine verbesserte Wärmedämmung und damit einhergehend das Sparen von Energie sowie das Schaffen eines angenehmen Wohnambientes durch neue Fenster steigern die Qualität der eigenen vier Wände merklich.
Worauf es darüber hinaus beim Fensterkauf ankommt, finden Sie hier.

Siegel EnEV 2014

Wir können Ihnen deshalb nur wärmstens empfehlen, die vorhandenen Fördermöglichkeiten zu berücksichtigen und Ihre Optionen zu vergleichen.
Wenn Sie die Vorteile der Förderungsprogramme nutzen und Ihren Fenstern zu einer besseren Wärmedämmung verhelfen möchten, bieten wir Ihnen unseren Angebots-Vergleich für Fenster an.

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