Alufenster

Modern und stabil: Fensterrahmen aus Aluminium

Alufenster verfügen nicht nur über einen eigenen modernen, professionell oder offiziell wirkenden Charme - der sie für Gewerbeimmobilien, für öffentliche Gebäude wie Schulen oder für Verwaltungsgebäude attraktiv macht -, sondern sie sind langfristig auch stabiler und daher, trotz höherer Anschaffungspreise, insgesamt günstiger als Kunststoff- oder Holzfenster. Auch belasten sie die Statik des Gebäudes weniger.

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Statik, Stabilität und Sicherheit

Alufenster sind gerade bei vielen Architekten großer Gebäude beliebt. Dies verdanken sie:

  • ihrer Witterungsbeständigkeit,
  • ihrer kostensparenden Wartungsfreiheit
  • und ihrer guten Statik - hohe Belastbarkeit bei geringem Gewicht.
Alufenster: Verglasung eines Daches

Daneben verfügen Alufenster mit Spezialbehandlung über ausgezeichnete Ug-Werte (Wärmedämmung/Energiedurchlass). Da Aluminium Wärme ungefähr 1200 mal so gut durchleitet wie Holz, ist der Werkstoff ohne spezielle thermische Maßnahmen in der Konstruktion zwar nicht zur Dämmung geeignet - Wärmedämmstreifen und Isolatoren können diesen Mangel allerdings beheben.
Im Zusammenspiel mit entsprechender Verglasung bieten Fenster mit Aluminiumrahmen auch db-Werte (Schallschutz/Dezibel), die denen von Holz- und Kunststofffenstern entsprechen.
Auch Holzfenster-Alufenster in Werkstoffkombination helfen, die Dämmeigenschaften des Holzes mit den positiven Eigenschaften des Aluminiums zu verbinden.

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Obgleich in der Regel genormte Standardmaße hergestellt werden, erlaubt der Werkstoff Aluminium hohe Flexibilität in Größe und Form. Darum übrigens ist Alu auch beim Wintergarten beliebt - noch vor dem Baumaterial Holz. Beim modernen Alufenster hat sich nicht nur bauphysikalisch, sondern auch optisch einiges getan. Längst muss es nicht mehr die kühle Farbe des Aluminiums sein; Alufenster werden gegen das Oxidieren des Materials eloxiert oder pulverbeschichtet – dabei können sie mit zahlreichen RAL-Farben versehen werden; mit spezieller Folie beschichtete Rahmen zeigen auch Holzdekor-Optik.
Auch die Farbgestaltung ist durch die Möglichkeit der Beschichtung und Lackierung frei – die Variabilität von Aluminium eröffnet große Spielräume für Sonderanfertigungen.

Vor allem aber ist beim Einsatz von Aluminiumfenstern nicht mit Wartungsarbeiten zu rechnen, dank ihrer hochwetterfesten Pulver-Beschichtungen sie sind witterungs- und korrosionsbeständig und leicht zu reinigen (vgl. dieses PDF des Österreichischen Verbands für Aluminiumveredelung: www.alufenster.at). Die hohe Stabilität von Aluminiumfenstern schlägt sich unter anderem in langfristig geringen Kosten nieder. Das "IBPM-Institut für Interdisziplinäres Bauprozessmanagement" der TU Wien hat den Lebenszyklus von Aluminiumfenstern in einer interessanten Versuchsreihe mit dem von Holz- und Kunststofffenstern verglichen: Einflügelige Fenster und eine Balkontür mit Rahmen aus Aluminium wurden in Dauerbelastungstest bis zu 50.000 Öffnungs- und Schließzyklen ohne Wartung (Schmieren oder Nachstellen) ausgesetzt – dies entspricht einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von über 60 Jahren. Dabei haben die Alufenster – im Gegensatz zu Holz- und Kunststofffenstern, die Wartung, Reparatur und/oder Ersatz erfordern - ihre volle Funktionstüchtigkeit bewahrt.
Damit sind Aluminiumfenster über längere Nutzungszeiträume hin trotz höherer Anfangspreise die kostengünstigste Variante.

"Die Auswahl des geeigneten Werkstoffes für Fenster ist von großer Bedeutung. Die dauerhafte Gebrauchstauglichkeit über einen langen Zeitraum unter hoher Beanspruchung und ungünstigen Nutzungsbedingungen ist bei Aluminiumfenstern gegeben."
Prof. Dipl. Ing. Hans-Georg Jodl

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Ein weiterer, nicht zu unterschätzende Pluspunkt ist der Sicherheitsaspekt, denn das stabile Profil der Alufenster ist nur schwer aufzubrechen.

Konstruktion des Profils

Aluminium lässt sich durch Schweißen und Verkleben gut verarbeiten. Für ein Fenster mit einem Rahmen aus Aluminium bedeuten die Eigenschaften des Werkstoffs eine sehr gute Statik, keinen Wartungsaufwand und eine ebenso unproblematische Pflege wie Kunststofffenster.

Die Konstruktion des Aluminium-Fenster-Profils wurde in den vergangenen Jahren ständig verbessert. Das Profil eines Aluminiumfensters besteht aus einer inneren und einer äußeren Schale. Der zweiteilige Aufbau verbessert die physikalischen Eigenschaften und ermöglicht es, die Wärmedämmung zu optimieren.
Dazu werden die erwähnten Isolatoren (Kunststoffstege) zwischen dem inneren und dem äußeren Rahmen eingesetzt, die eine thermische Trennung bewirken.
Auf diese Weise kann die Wärme der beheizten Räume im Winter nicht unmittelbar nach draußen dringen - im Sommer wiederum heizen die Räume nicht so schnell durch die warme Luft von außen auf. Verfügt das Profil zudem über innere Kammern und hat das Fenster eine mehrfache Verglasung, wird der isolierende Effekt weiter unterstützt.

Vor- und Nachteile im Überblick

Im Vergleich zu anderen Materialien sind Alufenster in der ersten Anschaffung vergleichsweise teuer. Auch gelten sie durch energieintensive Reinigungs- und Verarbeitungsprozesse im Vergleich zu Holz- oder Kunststofffenstern als weniger umweltfreundlich. Eine Wiederverwertbarkeit des Aluminiums ist zwar möglich, dem steht allerdings ein aufwendiger und wenig ökologischer Herstellungsprozess gegenüber.

Die Wärmedämmung hat sich bei Alufenstern in den vergangenen Jahren deutlich verbessert, dennoch erreichen sie nicht immer den Standard von Fenstern aus Holz oder Kunststoff. Um eine wirklich gute Isolierung zu erreichen, ist eine hochwertige Verarbeitung und mehrfache Verglasung notwendig, was wiederum den Preis in die Höhe treibt.

Auf der anderen Seite steht jedoch die enorme Belastbarkeit, eine ausgezeichnete Statik und die Langlebigkeit der Alufenster, die auch in Bezug auf die lange beanstandete schlechte Wärmedämmung längst aus den Kinderschuhen heraus gewachsen sind.

Vorteile

Alufenster – Pro und Contra
Pro Contra
Gute Statik Hoher Anschaffungspreis
Geringes Gewicht Energieintensive Produktion
Belastbarkeit Aluminium ist ein guter Wärmeleiter: Die Dämmeigenschaften müssen erst hergestellt werden,
Stabilität und Langlebigkeit Die verbesserte Wärmedämmung steigert die Kosten
Wartungsfreiheit  
Alurahmen sind leicht zu reinigen  
Witterungsbeständigkeit  
Sicherheit  

Was kosten Aluminiumfenster?

Die Kosten für ein Aluminiumfenster richten sich nach der Qualität. Ein Fenster mit guter Wärmedämmung ist teurer als ein weniger aufwendig gedämmtes Fenster. Der höhere Preis zahlt sich jedoch aus, da mit der billigeren Variante die Heizkosten steigen. So erweisen sich günstigere Aluminiumfenster trotz der vermeintlichen Einsparung schnell als teurer.

Eine kleinere Ausführung mit dreifacher Verglasung und einer Wärmedämmung, die der von Kunststofffenstern in Wohnhäusern entspricht, erhalten Sie ab etwa 300,-- Euro.

Bei größeren Gebäuden mit großen Fenstern oder ganzen Fensterfassaden kann sich die Anschaffung trotz der höheren Kosten langfristig lohnen, da keine statischen Probleme, Witterungsschäden und Wartungsarbeiten zu erwarten sind.

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Geschichte der Alufenster

Im Vergleich zu Holzfenstern sind Aluminiumfenster historisch jung. Erst in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts fanden sie ihren festen Platz neben Holz- und den ebenfalls noch jüngeren Kunststofffenstern. Sie wurden hauptsächlich in Industriegebäuden eingesetzt.

Die Herstellung erfolgte weitgehend industriell und in Standardmaßen. Bemängelt wurde vor allem die schlechte isolierende Eigenschaft, weshalb sie bei Wohngebäuden kaum anzutreffen waren - neue Technologien bei der Herstellung jedoch erlauben, die Rahmen heute unter Berücksichtigung thermischer Bedingungen zu konstruieren; damit ist dieses Manko weitgehend behoben.

Was die Optik angeht, sind heute neben den schon erwähnten Holzfenster-Aluminium-Fenstern auch Kombinationen Aluminium und Kunststoff auf dem Markt. Bei Fensterrahmen dieser Art besteht das Profil aus Holz oder Kunststoff, außen wird der Rahmen mit einer witterungsbeständigen Blende aus Aluminium versehen. Auf diese Weise werden die bevorzugten Eigenschaften beider Werkstoffe in einem Fenster vereint.