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Isolierglas- / Wärmedämmglasfenster

Durch den Austausch alter Fenster lässt sich viel Geld sparen. Denn wenn es um Wärmedämmung geht, haben die Fenster das größte Einsparpotenzial des Hauses – hier geht die meiste Wärmeenergie verloren. Fenster mit guten Wärmedämmeigenschaften – Isolierglas- bzw. Wärmedämmglas-Fenster – sind daher nicht nur für Neubauten wichtig.

Wärmebild enthüllt fehlende Isolierung

Die fehlende Wärmeisolierung ist durch eine optimierte Verglasung leicht zu beheben.

Durch die Verwendung von Wärmedämmglas lassen sich aber nicht nur Heizkosten sparen, die Emission von CO2-wird verringert, der Wohnkomfort verbessert und die Wertsteigerung der Fenster bedeutet eine Wertsteigerung des Gebäudes insgesamt.

Worauf sollten Sie achten?

Der Wärmeverlust von Isolierglasfenstern wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst:

  1. Die Beschichtung der Glasscheiben.
  2. Die Art des Edelgases, mit der die Hohlräume zwischen den Glasscheiben gefüllt sind.
  3. Die Anzahl der Glasscheiben bzw. Gas-Schichten in den Scheibenzwischenräumen.
  4. Die Wärmeleitfähigkeit des Randverbundes.

Dabei nutzen Isolierglas und Wärmedämmglas teilweise die gleichen Techniken. Ältere Isolierglasscheiben (bis 1995) setzten auf einen festen Randverbund mehrerer Glasscheiben. Wärmedämmglas hingegen zeichnet sich aus durch spezielle Beschichtung der Glasscheiben. Beiden gemeinsam ist die Füllung der Scheibenzwischenräume mit wärmedämmendem Edelgas.
Heute werden die Techniken meist verbunden: Aktuelles Isolier- bzw. Wärmedämmglas arbeitet in der Regel mit Beschichtung und Edelgas, verfügt aber zusätzlich über den Randverbund mehrerer Scheiben – in der Regel handelt es sich um Zwei- oder Dreifachverglasung.

Dies alles hat natürlich seinen Preis, und so gilt es zwischen Anforderungen und Kostenvernunft abzuwägen.

Messung des Wärmeverlusts

Gemessen wird die Wärmedurchlässigkeit mit dem U-Wert bzw. g-Wert.

Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) sagt aus, wie viel Wärmeenergie durch das Fenster verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto geringer der Wärmeverlust.

Der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) sagt aus, wie viel Sonnenenergie durch die Fenster dringt. Ein hoher g-Wert ist z.B. günstig bei Passivhäusern, für Sonnenschutzverglasung hingegen empfiehlt sich ein niedrigerer g-Wert zwischen 0,3 und 0,5.

Ausführliche Informationen zu U-Wert und g-Wert finden Sie hier.

1. Die Beschichtung der Isolierglasscheiben

Um aus den Energielöchern von einst moderne, hochwärmedämmende Fenster zu machen, bedarf es intelligenter Technologie. Die Wärmeleitung von Glas – z.B. im Gegensatz von blankem Metall – ist sehr hoch.

Im Fensterbau wird diese Eigenschaft genutzt, indem eine hauchdünne Metallschicht von 1/100.000 mm auf das Glas aufgedampft wird. So kann die Emissivität (Wärmeabstrahlung) um 96,5 % (sic!) gesenkt werden. Die so beschichteten Fenster werden als Low-E- bzw. LE-Glass (Low Emissivity Glass) bezeichnet.

Neben der geringeren Wärmedurchlässigkeit sollte das Metall auch eine hohe Licht-Durchlässigkeit aufweisen. Silber verbindet beide Eigenschaften zu relativ geringen Kosten. Daher sind die meisten im Fachhandel erhältlichen Isolierglasfenster silberbeschichtet. Zur Entspiegelung dient typischerweise eine Zinnoxid-Schicht.

Gold- oder kupferbeschichtete Gläser besitzen übrigens ebenfalls gute Eigenschaften – allerdings bei höherem Kostenaufwand.

2. Die Art des Edelgases

Der U-Wert des Fensters wird aber nicht nur durch die Wärmeabstrahlung der Glasscheiben beeinflusst, die durch die Beschichtung fast vollständig unterdrückt werden kann. Auch die Wärmedämmung durch das Gas im Scheibenzwischenraum ist ein wesentlicher Faktor für den Wärmedurchlass.
In früheren Isolierglasfenstern wurde im Scheibenzwischenraum meist besonders getrocknete Luft (zur Schimmelvermeidung) verwendet. Heute wird stattdessen fast nur noch das Edelgas Argon eingesetzt: Argon hat eine 10% bessere Wärmedämmwirkung als Luft, durch seine hohe Dichte wirkt es zusätzlich schallisolierend und es kann kaum durch die Poren der Abdichtung nach außen dringen. Das hält sowohl den angriffigen Sauerstoff als auch Feuchtigkeit außerhalb des Fensterverbundes und erhöht so die Langlebigkeit der Isolier- bzw. Wärmedämmfenster.
Zudem ist Argon das häufigst vorkommende und preiswerteste verfügbare Edelgas.

Krypton – das durch seine noch einmal höhere Dichte den gleichen positiven Effekte bei dünnerer Gasschicht erreicht – ist deutlich teurer; es wird daher nur selten als Gasfüllung bei Isolierglas-Fenstern verwendet. Sinn macht Krypton besonders bei Mehrfachverglasungen oder Großglasscheiben, wenn Platz in der Tiefe oder Rahmengewicht gespart werden soll – und überhaupt überall dort, wo aus bautechnischer oder architektonischer Sicht dünnere bzw. leichterere Fenster eingesetzt werden sollen.

Tabelle Isolierglas: Beschichtung und Füllung

Welchen Einfluss die Beschichtung und Füllung von Isolierglas auf den U-Wert hat, zeigt folgende Tabelle.

Tabelle Isolierglas: Beschichtung / Befüllung
Glas U-Wert
2-Scheiben Isolierglas (unbeschichtet, Luft befüllt) 3,0
2-Scheiben Isolierglas (silberbeschichtet, Luft befüllt) 1,3
2-Scheiben Isolierglas (silberbeschichtet, Argon befüllt) 1,1

Anzahl von Isolierglasscheiben und Gasschichten

Je dicker die Gasschicht, umso höher die Wärme-isolierende Wirkung – bis zu einer gewissen Grenze. Denn wenn der Abstand zwischen den Isolierglasscheiben zu groß wird, kann das Gas im Zwischenraum zirkulieren, und auch durch diese Bewegung kann Wärme übertragen werden. Abhilfe lässt sich hier durch einen einfachen Kniff schaffen: Durch das Einfügen einer weiteren Scheibe in den Scheibenzwischenraum wird die Zirkulation unterbrochen. So entstehen zwei getrennte dünnere Gasschichten, die zusammen wie eine weitaus dickere Gasschicht wirken. Dementsprechend höher ist die Wärmedämmung.
Die zusätzliche Glasscheibe, die womöglich wiederum wärmedämmend beschichtet ist, trägt zusätzlich zur Wärme-Isolierung bei.

Ob das höhere Gewicht der 3-fach-Verglasung und sein höherer Preis wegen erhöhter Anforderungen (Schallschutz, Wärmedämmung) in einer speziellen Bau- und Haussituation in Kauf genommen werden sollten, hängt von wieder den Rahmenbedingungen ab. Beispielsweise ist zu beachten, dass die Wärmedämmung eines Fensters keinesfalls die des umliegenden Mauerwerks übertreffen sollte: Wärmeaustausch und Kondenswasser würden ins Mauerwerk abgedrängt und könnten dort z.B. zur Schimmelbildung beitragen.

Randverbund

Ein weiterer Faktor, der die Wärmedurchlässigkeit eines Fensters mit bestimmt, ist der Randverbund. Er hat vor allem zwei Aufgaben:

  • Er dient als Abstandhalter zwischen den Isolierglasscheiben.
  • Er versiegelt den edelgasgefüllten Raum zwischen den Scheiben, beugt damit Gasverlust vor und isoliert den Innenraum gegen eindringende Feuchtigkeit.

In den Anfängen der Isolierverglasung wurden die Scheiben verschweißt oder mittels eines Bleibandes verbunden. Durch die gute Wärmeleitfähigkeit dieser Materialien kühlte der Scheibenrand jedoch ab, bei verbessertem Mauerwerk kam es nun an dieser Stelle zu einer Wärmebrücke und damit zu Wärmeverlusten und Tauwasser.
Das Problem konnte erst behoben werden, als weniger wärmeleitfähige Materialien, Füllungen mit Trocknungsmittel und eine mehrstufige Montage eingesetzt wurden (sogenannte Warme Kante: Wärmeverlustfreier Randverbund).

Gefertigt werden die Abstandhalter heute aus Edelmetallen, Kunststoff/Metall-Verbindungen oder Silikonschaum. Je nach Anforderungen spielen auch Elastizität, Schallübertragung und Optik des Verbundes eine Rolle:

Edelmetall Kunststoff/Metallverbindung Silikonschaum

Isolierglas-Randverbund: Materialien und Funktionen

Edelmetall Kunststoff-Metall-Verbindung Silikonschaum
Wärmeleitfähigkeit gering gering sehr gearing
Abkühlung des Glases gering gering bis sehr gering sehr gering
Kondensatbildung gering gering bis sehr gering sehr gering
Elastizität starr starr flexibel
Schallübertragung übertragend übertragend dämmend
Ecken gebogen, kleiner Radius gebogen, kleiner Radius rechtwinklig
Farbe grau/schwarz natur/schwarz schwarz
Sonderformen bedingt möglich bedingt möglich möglich

Wissenswertes zum Isolierglas

Wie alle gasgefüllten Behälter unterliegen auch Isolierglasscheiben einem bestimmten Innendruck. Dieser entspricht dem Außendruck, der während der Produktion der Isolierglasscheibe herrscht. Aus diesem Grund sollten je nach Scheibengröße keine bedeutenden Höhenunterschiede zwischen Produktionsort und Einbauort liegen.

Bei Einbauten über 1.000 m Meereshöhe bedarf es wegen des Drucks besonderer Vorkehrungen – in diesem Fall sollten Sie sich von Fensterfach-Experten beraten lassen. Wir sind Ihnen mit unserem Angebotsvergleich auch hierzu gern bei der Suche nach einer Fenster-Fachfirma behilflich.

Gewährleistung

Trotz der hermetischen Versiegelung kann das Entweichen von Gasmolekülen (und der damit verbundene Austausch von Sauerstoff und Feuchtigkeit) durch den Randverbund nicht zu 100 % vermieden werden. Durch das entweichende Gas verschlechtert sich der Wärmedämmwert mit der Zeit – allerdings darf nach der europäischen Norm DIN EN 1279 „Glas im Bauwesen“ nicht mehr als 1% des Füllgases im Jahr entweichen. Die Gewährleistung für die Funktionsfähigkeit von Isolierglasfenstern liegt daher bei 20 bis 30 Jahren.

Preise Isolierglasfenster

Die Preise für Fenster mit Isolierglas sind abhängig vom U-Wert, von der Anzahl der Scheiben (Zwei-, Drei- oder Mehrfachverglasung), der Gasfüllung und Zusatznutzen wie Schall- oder Sonnenschutz. Der Basispreis für eine 2-fache Isolierverglasung startet bei ca. 50,- Euro pro m² (ungerahmt). Der Quadratmeter-Preis für 2-Isolierscheiben-Kunststofffenster liegt zwischen 110,- und 180,- € – abhängig vom Anbieter. Vgl. unsere Tabelle (link).

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